Ein Upgrade der besonderen Art

Im Leben vorankommen, einen upgrade genießen. Das konnten wir auch in diesem Jahr auf unterschiedliche Art und Weise:

Zum einen die Location: Letztes Jahr noch auf der Burg (Rothenberg), dieses Jahr im Schloss (Ebersberg).

Zum anderen konnten die Teilnehmer des Grundkurses in diesem Jahr im Aufbaukurs weitere Schulungsinhalte erlernen, ausprobieren und anwenden.

Und auch die Bibelkursteilnehmer haben nach der letztlich deprimierenden Botschaft des Richterbuches in diesem Jahr das „upgrade“ des Markusevangeliums intensiv studieren können.

Mit insgesamt 48 Teilnehmern, davon 27 im Grundkurs, 6 im Aufbaukurs und 15 im Bibelkurs haben wir spannungsreiche fünf Tage erlebt. Prall gefüllt mit unterschiedlichen Inhalten wie Spielepädagogik, Verantwortliches Leiten, unterschiedliche Erzähltechniken mit praktischen Einheiten dazu, Programmplanung, Umgang mit verhaltensoriginellen Kindern, unterschiedliche Leitungsstile , Entwicklungspsychologie, Gruppenpädagogik, Typen und Temperamente in Grund- und Aufbaukurs. Im Bibelkurs standen folgende Themen an: Synoptischer Vergleich, 2-Quellen-Hypothese, Berufung der Jünger, Sabbatfrage, Vollmacht Jesu, Gleichnisse, Jesus und die Heiden und noch vieles mehr – manchmal rauchte der Kopf der Bibelkurs ob der vielen angerissen Fragen und Themen. Vielen Dank auch hier an die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter, die uns hier unterstützt haben.

Die Abendstunden hatte ihr eigenes Gewicht mit unterschiedlichem Inhalt. Zu Beginn stand natürlich das Kennenlernen in den jeweiligen Kursen aber auch im Plenum. Hier wurden manch pikante Details wie wer unter der Dusche singt, schon mal ins Meer oder in den Pool gepinkelt hat oder auch nur wer sich schon mal ein Körperteil gebrochen hatte. Das mussten wir leider auch erleben – ein Besuch im Winnender Kreiskrankenhaus stand wegen eines beim Rugby zugezogenen gebrochenen kleinen Fingers auch auf dem Programm. Neben einem Abendmahlsgottesdienst in großer Runde, einem kreativen Abend, bei dem unterschiedliche Bastelangebote ausprobiert werden konnten, stand der letzte Abend unter dem Motto: „Die Siedler von Ebersberg“ – eine lebendige Umsetzung des bekannten Spiels mit unterhaltsamen, kreativen und quizhaften Elementen.

Alles in allem sind wir und dankba

r über die Tage in den Herbstferien. Vieles wurde gelernt, erprobt und mit nach Hause genommen. Neben neuen Kontakten in andere Gemeinden – ja, hinterm Horizont geht es weiter! – ,  mit viel Neuem und Erprobtem ging es glücklich, aber erschöpft nach Hause. Eine Erkenntnis aus dem Grundkurs soll hier noch weitergegeben werden: „Schlaf ist hilfreich für eine gute Konzentration!“