Schulkontaktarbeit

Das Bezirksjugendwerk hat seit 2013 eine 25%-Stelle am Schulzentrum Nellingen für Schulkontaktarbeit.

Was macht eigentlich ein Schulkontaktarbeiter? Der aktuelle Stelleninhaber Tobias Schaller beschreibt es so:

Grundsätzlich geht es darum, das umfangreiche Betreuungsangebot, wie es im Rahmen der Ganztagesschule notwendig ist, im Namen des Bezirksjugendwerks  zu unterstützen.

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Zum einen geschieht das in einer Art und Weise, die gut mit der bekannten offenen Arbeit zu vergleichen ist: Im sogenannten „Mittagsband“ begegnen wir Kindern und Jugendlichen aus den Klassen 5 und 6 in ihrer Mittagspause, knüpfen Kontakte und legen so den Grundstein für ein vertrauensvolles Miteinander. In Nellingen bekommen 5.- und 6.-Klässler im vertrauten Schulumfeld auf diese Weise einen ersten Kontakt mit Elementen der christlichen Jugendarbeit – und zwar auch diejenigen, die uns im Normalfall dort vielleicht nie begegnet wären.

Beim Campus-Nachmittag, der im Rahmen der Ganztagesschule am Schulzentrum Nellingen stattfindet, ist die besondere Herausforderung, die Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen, Schulen und mit unterschiedlichstem Background in einer AG gleichermaßen zu fordern und zu fördern.

Bei der Begleitung eines schulübergreifenden Bibelkreises geht es darum, sich als Christen am Campus unabhängig von Schulart, Wohnort oder Gemeindezugehörigkeit zu vernetzen. Schulkontaktarbeit leistet an dieser Stelle in erster Linie Unterstützung – einerseits inhaltlich, und andererseits als Mittler zwischen Schule und christlicher Jugendarbeit im Bezirk.

Was macht also ein Schulkontaktarbeiter? Ein Schulkontaktarbeiter nutzt Chancen, wo andere nur Herausforderungen sehen, und macht Jugendarbeit an der Schule – also genau dort, wo Kinder und Jugendliche heute immer mehr sind.